Honolulu. Washington. Hamburg.
Ausserhalb Japans, gibt es nur drei Städte weltweit, die nach der einflussreichen „Japan Cherry Blossom Association“, das Recht haben, alle zwei Jahre, eine Kirschblütenprinzessin zu wählen. Viele andere Orte, Gemeinden und Städte in Deutschland oder sonst wo, machen es einfach – sozusagen illegal, rechtlos, ohne japanischen Segen. Ein anderer Trick besteht auch darin, aus der Prinzessin eine Königin zu machen und schon kann man auf Honolulu und die JCB-Association pfeifen.
Die große Sehnsucht in unserem Land einmal Prinzessin oder Königin zu sein, kennen wir ja schon lange. Ab und zu leihen wir uns die winkende Elizabeth oder die unkomplizierte Margrethe aus der Gala aus, vergleichen die pompösen Hüte der Royals, mit der Helmfrisur von Königin Angela und wünschen uns einfach auch ein wenig Pomp und Glamour. Ersatz muss her. So gibt es neben den Blütenköniginnen, inzwischen auch die Heidelbeer- Schnucken- und Wurzelmajestäten. Letztere sogar mit Hofdame. Die Männer müssen sich allerdings mit Schützen- und Kartoffelkronen zufrieden geben.
Welcher Mann möchte auch in seinem Lebenslauf lesen: Juni 2012 – Müdener Schnuckenkönig ?
Mir sind Bienenköniginnen noch immer am liebsten!
Blütenhühner sind auch ok. Wir haben zwei im Garten.
